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Seit ich blind bin,

sehe ich klar

Termine

MITTWOCH
4. November 2026
Beginn 19:00 UHR

Uli Singer lädt zum Wortwechsel ein
Gäste sind Wolfram Gum, vormals Bürgermeister in Seefeld, sowie Bluesbarde Claus Angerbauer

Im Anschluss an die Gesprächsrunde präsentieren Gum und Angerbauer als musikalischen Abschluss ein Blues- und Rockfinale
Reservierung unter 08105/26538

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Näheres unter <Spenden> auf www.stanet.de

KultCafe, am Bahnhof 3
82205 Gilching

DONNERSTAG
10. Dezember 2026
Beginn: 19:00 UHR

Mr. Blues
Klaus Reichardt, Jürgen Reuter & Claus Angerbauer
Blues, Folk & Rock
Reservierung unter 08105/7989707

KultCafe, am Bahnhof 3
82205 Gilching

Christina und Claus beim gemeinsamen Musizieren. Christina mit Mikro und Claus mit seiner Akustikgitarre

SAMSTAG
12. Dezember 2026
Beginn: 18.00 UHR

The J.C.A.C. Project
Christina Jesinghaus & Claus Angerbauer

Stockdorfer Christkindlmarkt

Kommunalpolitisches Engagement

Ich wurde am 2. März 2008 für die SPD in den Gemeinderat der Gemeinde Weßling gewählt und bin seit diesem Datum durchgehend in diesem Gremium aktiv tätig.

Von 2008 bis 2020 war ich Jugendreferent unserer Gemeinde. Seit 2020 habe ich das Amt des Sozial- und Seniorenreferenten inne. Zudem bin ich seit 2018 Inklusions- und Behindertenbeauftragter unserer Gemeinde. Weßling gehörte im Landkreis Starnberg zu den ersten Kommunen, die dieses Amt eingeführt haben.

Auch für den Sitz im Kreistag 2026 werde ich wieder kandidieren. Auf der SPD-Kreistagsliste stehe ich auf Listenplatz 10.

Neben vielen anderen wichtigen Themen ist es für mich besonders wichtig, dass unser Landkreis ein Lebensraum für alle bleibt. Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen sollen bezahlbaren Wohnraum finden – für jung und alt, für Familien, Alleinerziehende, Singles oder Menschen mit Behinderung. Nur eine vielfältige Bevölkerung macht unseren Landkreis bunt, attraktiv und lebenswert.

In meiner Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen (ARGE) arbeite ich mit Vorstand und Mitgliedern kontinuierlich daran, die Themen Barrierefreiheit und Inklusion im Landkreis weiter voranzubringen.

2024 wurde mir von der SPD die Kandidatur für den Bezirkstag vorgeschlagen. Aufgrund meiner vielfältigen Verpflichtungen und meiner beruflichen Tätigkeit als Musiker habe ich diese Kandidatur schweren Herzens abgelehnt.

Seit Oktober 2020 bin ich zudem 1. Vorsitzender der ARGE, dem Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg. Die ARGE setzt sich insbesondere für die Belange, Bedarfe und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ein.

Vereinszugehörigkeiten
SC Weßling – Mitglied seit 1968
Nachbarschaftshilfe Weßling – Mitglied seit 2008
Blasmusik Weßling – passives Mitglied seit 2009
Förderverein Jugendhaus – 1. Vorsitzender seit 2009

Sieben sozialpolitische Schwerpunkte
Ausgewogene und vielfältig aufgestellte Bevölkerungsstruktur – Grundlage für ein funktionierendes Miteinander.
Bezahlbarer Wohnraum & innovative Wohnprojekte – zentrale Aufgabe für die Zukunft.
Seniorenfreundliche Kommune – angesichts der demographischen Entwicklung unserer Gemeinde.
Bezahlbare Kinderbetreuung – individuell und sorgfältig abgestimmt mit sozialer Komponente.
Inklusion & Barrierefreiheit – größtmögliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung, inklusive Kinderbetreuung und Schulbildung.
Kulturförderung – breitgefächertes, qualitativ hochwertiges Kulturangebot und aktive Mitgestaltung.
Unterstützung gemeindlicher Vereine – Anerkennung und Förderung attraktiver Freizeitangebote.

LEBENSLINIEN

Foto von einem lächelnden Claus Angerbauer. Im Hintergrund die Badehütten am Weßlinger See

Das Bayerische Fernsehen widmete Claus Angerbauer am Montag, 10. Oktober,
22 Uhr eine Sendung in der Reihe „Lebenslinien“ mit dem Titel
„Seitdem ich blind bin, seh ich klar“. 
Im Fokus des Films stehe nicht die Erblindung als beklagenswertes Schicksal, sondern die Geschichte einer Clique, die den erblindeten Freund weiterhin zu allen Abenteuern mitnahm und ihn entsprechend auch motivierte, nie aufzugeben.

Ein Foto von einem lächelnden Claus Angerbauer in einem hellblauen Hemd vor schwarzem Hintergrund.

​„Wie schön, 
Sie nicht zu sehen“

Um gleich mal ein Missverständnis auszuräumen, der Buchtitel soll in keinster Weise eine massive Behinderung verharmlosen. Nein, ganz im Gegenteil.

Als ich im Jahre 1992 auf eine Erblindung zuging und mir attestiert wurde, daß ich sehr bald in meinem Leben nie mehr etwas sehen werde, war ich natürlich zuerst einmal in höchstem Maße schockiert.